HofWerker Studio

Ratgeber · Website planen · 3 Minuten Lesezeit

Wie lange dauert es, eine Firmenwebsite erstellen zu lassen?

Bei mir zwischen zwei und sechs Wochen, je nach Paket — gerechnet ab dem Tag, an dem Ihre Unterlagen vollständig sind. Was die Dauer bestimmt und was Sie selbst in der Hand haben.

Die kurze Antwort: Bei mir dauert es zwei Wochen für eine kleine Seite bis zu drei Seiten, drei bis vier Wochen für fünf bis sieben Seiten und fünf bis sechs Wochen für ein großes Projekt mit zehn bis vierzehn Seiten. Andere Anbieter nennen andere Zahlen; die Spanne von zwei bis acht Wochen ist in der Branche üblich.

Wichtiger als die Zahl ist die Frage: Ab wann zählt die Frist?

Ab wann die Zeit läuft

Bei mir läuft die Lieferzeit ab dem Tag, an dem Vertrag und Unterlagen da sind — Texte, Bilder, Zugänge. Nicht ab der Auftragserteilung. Das ist kein Kleingedrucktes, sondern der Punkt, an dem die meisten Projekte Zeit verlieren: Der Auftrag ist erteilt, die Bilder kommen drei Wochen später, und dann fragt der Kunde, warum es so lange dauert.

Was Sie vorbereiten können, steht unter Was braucht ein Webdesigner von Ihnen. Wer das erledigt hat, bevor der Vertrag unterschrieben ist, bekommt seine Seite in der genannten Zeit.

Was die Dauer bestimmt

  • Die Seitenzahl. Naheliegend, aber nicht linear: Zehn Seiten brauchen nicht doppelt so lang wie fünf, weil Gestaltung und Grundgerüst nur einmal entstehen.
  • Wer die Texte schreibt. Texte, die ich schreibe, brauchen eine Runde Rückfragen und eine Runde Freigabe. Texte, die Sie liefern, brauchen nur die Freigabe.
  • Wie schnell Sie antworten. Das ist der größte Hebel, und er liegt bei Ihnen. Ein Entwurf, der zwei Wochen ungeprüft liegt, verschiebt alles danach um zwei Wochen.
  • Wie viele Korrekturrunden. Bei mir ist eine gebündelte Runde eingeplant. Wer jeden Tag eine neue Kleinigkeit schickt, verlängert das Projekt — nicht aus Bosheit, sondern weil jede Änderung Prüfung nach sich zieht.
  • Der Umzug. Wenn eine alte Seite abgelöst wird, braucht die Umstellung von Domain und E-Mail eigene Sorgfalt. Das sind ein bis zwei Tage, die man nicht überspringen sollte.

Was Zeit spart — und was Zeit kostet

Das spart ZeitDas kostet Zeit
Fotos liegen vor Vertragsschluss fertig auf einem Stick„Die Fotos macht mein Neffe irgendwann im Sommer"
Sie wissen, wer die Domain hält, und haben das PasswortDie Zugänge müssen erst beim alten Dienstleister erfragt werden
Eine Person entscheidet und gibt freiDrei Personen müssen jeden Entwurf abstimmen
Korrekturen kommen gebündelt in einer ListeJeden Tag eine neue E-Mail mit einer Kleinigkeit
Die Leistungsliste steht in zwei Sätzen je Leistung„Schreiben Sie da mal was Passendes"

Wer die linke Spalte erfüllt, bekommt seine Seite in der genannten Zeit — auch bei einem größeren Paket. Was bei einem Handwerksbetrieb inhaltlich auf die Seite gehört und deshalb vorher zusammengesucht werden sollte, steht unter Was muss eine Website für einen Handwerksbetrieb können. Wer die Domain und die Zugänge nicht kennt, fängt am besten dort an: Wem gehören Domain, Website und Zugangsdaten.

Woran es meistens hängt

Nicht am Bauen. In den allermeisten Fällen wartet der Dienstleister auf den Kunden: auf Fotos, auf die Freigabe, auf die Antwort zu einer Frage, auf das Passwort vom alten Hoster. Wenn Sie wissen wollen, wie schnell Ihre Website fertig sein kann, fragen Sie sich zuerst, wie schnell Sie liefern können.

Häufiges Missverständnis

„Eine Website in drei Tagen" gibt es — als angepasste Vorlage mit Ihren Texten. Das ist kein Betrug, aber ein anderes Produkt. Wer individuelle Gestaltung, geschriebene Texte und eine geprüfte Umsetzung will, braucht Wochen, nicht Tage. Die Zeit geht nicht ins Bauen, sondern ins Denken und Abstimmen.

Kurz gesagt: Zwei bis sechs Wochen ab vollständigen Unterlagen. Der schnellste Weg zu einer schnellen Website ist, die Unterlagen vorher fertig zu haben.

Die genauen Fristen je Paket und wie ein Projekt bei mir abläuft, stehen unter Arbeitsweise. Ein verbindliches Fertigstellungsdatum bekommen Sie mit dem Angebot — nicht als Schätzung, sondern als Zusage.

Veröffentlicht am 2. September 2026.

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